News vom 22.07.07
Hanke sucht die Ruhe

Der 45-minütige Einsatz von Mike Hanke im Testspiel gegen Twente Enschede war wie eine Befreiung für den 96-Neuzugang. Nach gut 3 ½ Monaten Leidenszeit im Anschluss an seinen Syndesmoseband-Abriss mit Krücken, Reha-Maßnahmen... ...und Aufbautraining konnte der 23-jährige Stürmer erstmals wieder aktiv ins Geschehen auf dem grünen Rasen eingreifen.

“Nicht mein Tag“
Nach dieser Feuerprobe wurde dem Blondschopf von den Beobachtern unisono eine sehr ordentliche Leistung bescheinigt. Allerdings steckt Hanke die ungewohnte Belastung nach eigenen Worten ganz schön in den Knochen. „Ich bin heute schwer rein gekommen“, gab der Stürmer im Anschluss an das Sonntagstraining im Trainingslager von Velden zu Protokoll. „Ich merke das Spiel, als ob ich 120 Minuten auf dem Platz gestanden hätte.“ Zu allem Unglück blieb Hanke am Sonntag dann auch noch unglücklich im Rasen hängen und musste behandelt werden (Foto). „Das war heute nicht mein Tag“, musste er zugeben, ohne jedoch die nötige Zuversicht zu verlieren. „Ich denke, morgen bin ich schon spritziger und besser drauf!“

Warten auf 100%ige Fitness
Dieter Hecking wundert sich keinesfalls über die schweren Beine seines Schützlings. „Dass Mike sich K.O. fühlt, ist absolut normal“, so Dieter Hecking. „Solch ein Spieleinsatz ist ja eine ganz andere Belastung.“ Das Wichtigste sei das Wissen, dass Hanke nun Stück für Stück wieder zu seiner bekannten Leistungsstärke zurückfindet. „Wahrscheinlich kann Mike die 100%ige Fitness auch noch nicht zum Hamburgspiel haben“, möchte der Trainer seinem Spieler die notwendige Zeit geben. Gegen den 1. FC Köln wird Hanke am Dienstag die nächste Gelegenheit erhalten, wichtige Spielpraxis zu sammeln.

Vorfreude auf Schwimmen und Schlafen
Den freien Nachmittag nutzte der ehemalige Wolfsburger zum Kräftesammeln. „Ich werde auf jeden Fall ein wenig schwimmen gehen und schlafen“, hatte Hanke angekündigt. Die Erkundung von Velden muss da warten. Die Reize des Ortes konnte er bislang nur bei der gestrigen Durchfahrt erahnen. „Wie es aussieht, könnte man hier sicherlich auch toll Urlaub machen – aber wir sind ja schließlich zum Arbeiten hier...“



<< Zurück