News vom 06.02.06
VfL Wolfsburg: Manager Fuchs sieht Trend bestätigt
Starker Hanke - der Befreiungsschlag


Der Befreiungsschlag im ersten Heimspiel unter Klaus Augenthaler ist gelungen. 2:0 gegen Mönchengladbach - der Vorsprung auf Abstiegsplatz 16 ist auf fünf Zähler angewachsen, der Anschluss ans Mittelfeld gleichzeitig wieder hergestellt.
"Es gab in dieser Phase in einem solchen Heimspiel nichts anderes als drei Punkte", atmete Kevin Hofland tief durch, während Manager Klaus Fuchs einen Trend bestätigt sieht: "Schon beim 2:3 in Dortmund haben wir einen ersten Schritt gemacht. Gegen Gladbach haben wir daran angeknüpft."
Erfolgsgarant für die Wolfsburger war gestern Abend das Sturmpaar Mike Hanke und Diego Klimowicz - der Effekt des Wintertransfers von Rick Hoogendorp? Der Niederländer stand zwar nicht in der Startelf, machte den Etablierten aber ganz offensichtlich Beine. Ein Umstand, der bei Klimowicz eigentlich gar nicht nötig ist. Elf der 21 VfL-Saisontore gehen nun auf das Konto des 31-jährigen Argentiniers. Sein 1:0 nach herrlicher Vorlage von Hanke als weiteres Argument für einen neuen Vertrag? Bis 2007 wurde der Kontrakt mit dem Torjäger bereits per Option verlängert, Klimowicz aber wünscht sich einen Rentenvertrag bei den Niedersachsen, sagt nach vier Jahren VfL: "Ich würde meine Karriere gern hier beenden." Fuchs gibt sich bislang reserviert: "Wir werden im Frühjahr sicher Zeit haben zu reden." Knackpunkt: Klimowicz zählt zu den Topverdienern.
Noch stärker als der Argentinier trat gestern Hanke auf, der nicht nur durch Tor und Torvorlage, sondern auch immenses Laufpensum glänzte. Kurios: Sein sechster Saisontreffer war der erste in einem Heimspiel und wie für Klimowicz bereits der zweite in 2006. Der gestrige Abend - auch der Befreiungsschlag für den im ersten Halbjahr insgesamt enttäuschenden Ex- Schalker? Schon der Mittwoch wird weiteren Aufschluss geben. Beim Duell der Enttäuschten zwischen Leverkusen und dem VfL wollen die Grün-Weißen weiteren Boden gutmachen. Mit Klimowicz und Hanke als gesetztem Sturmduo. Hoogendorp bleibt vorerst nur die Rolle als Druckmittel.


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