Nach fünf Joker-Einsätzen mit zusammen gerade mal 81 Minuten wird Mike Samstag gegen Bochum in die Startelf von Hannover 96 zurück kehren. Erstmals seit dem 1. Mai 2009, nach exakt 232 Tagen. Damals siegten die Roten 2:0. Gegner? Bochum!
Nicht nur wegen der Gelbrot-Sperre von Ya Konan hat sich Bergmann schon auf das Hanke-Comeback festgelegt. Der Trainer: „Mike hat gut an sich gearbeitet. Wir haben ihn in den letzten Wochen so aufgebaut, dass es jetzt Sinn macht.“
Wirklich Sinn macht es aber nur, wenn sich die Kollegen auch umstellen. Es ist schon ein Unterschied, ob vorne ein „Zappel-Stürmer“ wie Ya Konan rumwuselt oder im Strafraum ein „Kleiderschrank-Knipser“ wie Hanke lauert.
Bergmann will sein System nicht ändern, fordert von den Profis aber ein Umdenken: „Mike ist ein robuster Spieler mit großer Kopfballstärke. Er sucht den Abschluss, braucht Torraum-Situationen.“ Heißt: Pässe von der Grundlinie, Flanken von außen. Das müssen Bruggink & Co. umsetzen. Bergmann ist sicher: „Es wird uns gegen Bochum gut tun, wenn einer wie Mike vorne spielt, der das Zentrum hält.“
Und wie gut tut Hanke das Startelf-Comeback nach über sieben Monaten Pause wegen Patellasehnen-Problemen? Hanke: „Es ist richtig geil, ich freue mich drauf. Dass ich so lange nicht von Anfang an gespielt habe, war mir gar nicht bewusst."
Seine Eltern, Ehefrau Jenny und beide Kinder werden Samstag in der AWD-Arena sein. Fehlt nur noch: Pass Bruggink, Hanke frei vorm Torwart...
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/hannover/2009/12/16/mike-hanke/comeback-ge, 15. Dezember 2009
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