Zum ersten Mal in 47 Jahren Bundesliga gibt es in der neuen Saison einen Einheitsball – „Torfabrik“ von adidas. Auf Anhieb viele Freunde hat der Ball noch nicht.
Schon bei der WM ging’s los: Messi, Brasilien-Keeper Julio Cesar, die Engländer – alle motzten über die Flugeigenschaften des „Jabulani“. „Torfabrik“ ist genau der gleiche Ball, nur in anderem Design.
Seit dem Trainingsstart spielt auch 96 mit der neuen Pille. Und auch hier ein Rumpel-Start.
Stürmer Mike Hanke: „Der Ball ist komisch. Er ist leicht und hoppelt. Für die Torhüter flattert er noch mehr.“
Das bestätigt Florian Fromlowitz: „Bei Flanken und langen Bällen ist der Ball ganz schwer einzuschätzen, weil er so flattert und im letzten Moment die Flugkurve ändert.“
Flo sieht aber auch einen Torhüter-Vorteil: „Es wird mehr Tore nach langen Abschlägen bzw. Abwürfen wie von Neuer auf Klose geben, hoffentlich auch von mir...“
96-Star Steve Cherundolo hat den Ball bei der WM schon im Wettkampf erlebt: „Der Ball war nicht optimal. Aber das große Problem war wohl vor allem die Höhe einiger Spielorte. Da ist die Luft dünner und der Ball fliegt noch mal anders als er sollte.“
Das Problem gibt es in Deutschland nicht. In einem sind sich ohnehin alle Spieler einig: „Super, dass es den Einheitsball gibt und man nicht jede Woche einen neuen Ball hat“, so Dolo.
Und wenn das Ding tatsächlich so hoppelt und flattert, kann das ja auch gut sein. Hanke: „Dann fallen mehr Tore – hoffentlich auf der Gegenseite...“
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